Säure-Basen-Haushalt

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Organismus unserer Heim –und Haustiere. Er ist der Grundstein für eine gute Regenerationsfähigkeit im Köper der Tiere.

Eine ganze Reihe von Faktoren ist für eine andauernde Säurebelastung verantwortlich. Ursachen sind zum Beispiel:

  • säurebildende Futtermittel
  • zu wenig Bewegung
  • Schadstoffe wie Schimmelpilze oder Schwermetalle
  • Impfungen, Wurmkuren
  • Stress, Kummer, Angst

Säurebildende Nahrungsmittel sind insbesondere tierische Eiweiße, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Geflügel und Milchprodukte. Damit gehört zum Beispiel die Rohfütterung (Barfen) zu den säurebildenden Ernährungsformen. Aber auch konventionelle Trocken-und Nassfutter können zu einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt führen.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sowie ausreichend zur Verfügung gestellte Mineralstoffe sind für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sehr wichtig. Basische Salze können die Säure binden und somit neutralisieren. Basische Salze sind zum Beispiel: Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen, Natrium und Zink.

Die vermehrte Säurebelastung muss der Körper regulieren. Hierfür steht ihm ein leistungsfähiges Puffersystem zur Verfügung. Damit dieses Puffersystem gut arbeiten kann, benötigt es im Blut gelöstes, basisches Bikarbonat und Hämoglobin. Das Enzym Carboanhydrase ist für die Bildung von Bikarbonat mitverantwortlich und daher wichtig für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts.
Bikarbonat kann Säure im Blut binden. Die dabei entstehende Kohlensäure zerfällt zu Wasser und Kohlendioxid.

Als wichtigste Organe, die an der Regulierung des Säure-Basen-Haushalts beteiligt sind, seien hier die Niere und die Lunge genannt. Die Niere kann als einziges Organ Säuren direkt über den Urin aus dem Körper ausscheiden. Die Lunge „entsorgt“ Kohlendioxid durch das Abatmen.

Durch das Puffersystem und seine stabilisierende Wirkung entsteht durch zu viel Säure zunächst kein Schaden.

Wenn das Puffersystem aufgrund fehlender Substanzen seine Arbeit nicht mehr leisten kann, kommt es zu einem Übermaß an Säuren, was den Zellstoffwechsel ausbremsen kann. Das wiederum führt zu weiterer Übersäuerung. Die fehlenden Puffersubstanzen holt sich der Organismus dann aus den Knochen, den Zähnen, aus dem Bänderapparat und eventuell aus den Organen.

Welche Probleme können durch die Übersäuerung entstehen?

  • Müdigkeit, Erschöpfung, usw.
  • Nervenschwäche und Verhaltensauffälligkeiten
  • Haarausfall, Juckreiz, Hautprobleme
  • Magen- und Darmerkrankungen, Leber – und Milzerkrankungen
  • Störungen in endokrinen Systemen (z. B. Bauchspeicheldrüse oder Schilddrüse)
  • Blasen- und Nierenerkrankungen (vor allem Steinbildungen)
  • Probleme im Bandapparat und in den Gelenken
  • Asthma, Herzkreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Adipositas
  • Krebs
  • Verschlechterung bestehender Krankheiten
  • Vermehrter Befall durch Ektoparasiten (Flöhe, Milben, Zecken)

Wie kann das Puffersystem unterstützt werden?

Durch artgerechte Fütterung, ausreichende Bewegung und hohe Flüssigkeitszufuhr sowie durch die Vermeidung von Säurebildnern wie zum Beispiel Getreide, Zucker und Aromastoffe kann der Übersäuerung entgegengewirkt werden. Unterstützung kann hier die Fütterung von ZELLmilieu2 der Firma GladiatorPlus bieten. Durch seinen hohen basischen Anteil trägt ZELLmilieu2 zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt bei. Gleichzeitig kann mit der Fütterung von GladiatorPLUS die körpereigene Ausleitung gefördert werden, was der Gesundheit von Leber und Darm zuträglich ist.